Dunstig und no Stress

von Hartmut Neuber / am 01.01.2019 / in Allgemein

Einklarieren
Das erste, was mir am nächsten Morgen auffällt, ist das merkwürdige Licht.  Die Bergrücken auf der anderen Seite der Bucht erscheinen als gezackte Silhouette, getaucht in ein gelbliches Licht, das man fahl nennen möchte. Die Sonne glitzert auf dem Wasser, aber über allem liegt dieser eigenartige Dunstschleier.

manchmal sind nicht mal die Berge zu sehen

Ich muß mich als nächstes im Marinabüro anmelden, dann bei der Policia Fronteira und danach der Policia Maritima. Die Büros von letzteren beiden sind nicht, wie im Handbuch beschrieben in der Marina, sondern einen knappen Kilometer entfernt, in den Gebäuden bei den Fähranlegern. Im Marinabüro melde ich mich bis Anfang Januar an und erhalte eine Karte, mit der ich  Wasser bekomme, am Steg sowie in der Dusche, und die Gittertore passieren kann. Die Marina ist abgesperrt, gut bewacht und das Wasser ist rationiert. Man kann zwar jederzeit für wenig Geld nachbuchen,  bekommt aber doch ein anderes Verhältnis zum Wasser, das hier ein rares und kostbares Gut ist.

Strom kommt aus der Steckdose an den kleinen Pollern, Wasser auch

In dem Hafengebäude befinden sich etliche Büros im Erdgeschoß, ich entscheide mich für das letzte, auf das ein Pappschild mit der Aufschrift Immigration deutet. Ein nicht sehr großer hoher Raum mit offener Decke und blassblauer Farbe, die an einer Seite in großen Blasen abblättert. Drei Stühle an der Wand, zwei rechteckig angeordnete Schreibtische, hinter einem sitzt ein streng wirkender Uniformierter. I ch bringe auf englisch mein Anliegen vor, er reicht mir ein Formular, das ich ausfüllen muß und bedeutet mir, mich zu setzen. Das Ausfüllen ist nicht einfach, weil ich keine Unterlage habe und ich mache es auch gleich falsch, setze meinen Namen und Passnummer an die Stelle von Boot und Bootsnummer. Glücklicherweise fällt es mir auf und ich bitte den Beamten, mir ein neues Formular zu geben. Er runzelt die Stirn, reicht mir ein neues, wirft das andere aber nicht weg, sondern ordnet es ein. Wenn das man gut geht. Als ich das Formular ordnungsgemäß ausgefüllt habe, steht er auf, sucht irgendetwas in den Schränken hinter sich, findet es nicht, seufzt, knallt trotzdem einen Stempel auf den Zettel und die Formalität ist erledigt. Er weist mich an, eine Tür weiter zur Policia Maritima zu gehen. Leider gibt es keine Tür weiter, denn das Gebäude ist erstmal zuende. Zweifelnd gehe ich um die Ecke und sehe am Ende der Fassade einen unscheinbaren Eingang. Tatsächlich steht darüber Policia Maritima und es folgt ein Flur mit etlichen Büros. Ich frage gleich im ersten und man verweist mich nach schräg gegenüber. Ein heller Raum ebenfalls mit zwei rechtwinklig angeordneten Schreibtischen. Hinter einem sitzt eine Frau, neben ihr steht ein Mann, beide in Uniform, gestikulieren gegen einen Bildschirm und diskutieren offenbar ein Computerproblem. Die Frau weist mich kurz an, Platz zu nehmen, dann bin ich für ca zehn Minuten abgemeldet. Das Computerproblem scheint gravierender Art. Schließlich wendet sich der Mann mir zu, fragt nach dem Namen meines Bootes, Nica, sage ich verwirrt und er fängt an in einem Ordner zu suchen. Erst als er einmal durch ist und wieder von vorne anfängt, wird mir klar, daß er glaubt, ich wolle mich abmelden und kläre den Irrtum auf. Er seufzt, schlägt den Ordner zu, sagt, no stress und verläßt den Raum. Einige Minute später setzt sich die Polizistin an seinen Platz und bedeutet mir freundlich, näher zu rücken. Als ich den Stuhl bewege, merke ich, daß ich die ganze Zeit auf einem Schlagstock gesessen habe. Die Beamtin nimmt meine Schiffspapiere entgegen, die hier abgegeben werden müssen und sagt mir, wenn ich Anfang Januar los wolle, solle ich schon früher vorbeikommen, denn den ersten und zweiten hätten sie dicht. Ich bedanke mich und dann ist das auch erledigt.

inoffizielles Motto der Kapverden

Straße
Mindelo ist eine kleine quirlige Stadt. Es gibt eine Universität, die Radiostation der Kapverden, das Energieunternehmen, etwas Schiffsindustrie und Fischerei. In den engen Straßen der Innenstadt unzählige Bars und Restaurants, die auch alle gut besucht sind. Lebhafter Verkehr, viele kleine Busse und Autos unterschiedlicher Art vom klapprigen Toyota bis zum chromglänzenden SUV.

Szenestraße

Wenn man die Marina verläßt wird man in den ersten Tagen sofort angesprochen, später kennt man sich schon. Hey man where you from, Handschlag, Begrüßung, man bietet an, zu einem guten Restaurant zu führen, das Schiff zu putzen, fragt nach Dingen, die man nicht mehr braucht oder bittet gleich um Geld. Es kostet ein wenig Kraft, alles aus- oder abzuschlagen, hinterläßt auch ein schales Gefühl, aber die Stimmung bleibt entspannt.
Am zweiten Tag schleppe ich meinen Wäschesack mit, auf der Suche nach einer Wäscherei. Ich habe zwar in der Marina eine Adresse bekommen, das Fehlen von Straßennamen und Hausnummern macht das Auffinden allerdings nicht einfach. Schließlich spricht mich ein junger Mann, fast noch ein Jugendlicher an und fragt, ob ich eine Wäscherei suche, was ich bejahe. Die Adresse auf dem Zettel sagt ihm erstmal auch nichts, aber er fragt sich durch und führt mich schließlich hin. Beiläufig erwähnt er, daß er auf der Straße lebe. Die Wäscherei ist nicht weit und nach ein paar Minuten sind wir da. Ich gehe hinein, gebe meine Sachen ab, während er draußen wartet. Als ich hinauskomme, gebe ich ihm zum Dank einen Euro, der hier wie eine Zweitwährung akzeptiert wird. Er steckt ihn ein, fragt mich aber, ob ich zum Supermarkt wolle, was ich tatsächlich vorhabe, er brauche Milch für sein kleines Kind. Gleich um die Ecke ist ein Supermarkt, der von zwei Polizisten bewacht wird, wie alle Supermärkte. Wir gehen hinein, er verschwindet kurz und kehrt dann mit einem großen Beutel Trockenmilchpulver zurück, den er mir in den Einkaufskorb legt und schnell wieder hinausgeht. Ich kaufe ziellos ein paar Lebensmittel, stelle mich dann in die Schlange an der Kasse und bezahle. Draußen gebe ich dem jungen Mann den Beutel, er bedankt sich, wir gehen noch ein paar Schritte zusammen, dann verabschiedet er sich.

Ausflug

Von Mindelo aus kann man gut einen Tagesausflug auf die Nachbarinsel Santo Antao machen, die landschaftlich sehr reizvoll sein soll, „breathtaking“ wie mir ein schwedisches Ehepaar versicherte, das diesen Ausflug bereits absolviert hat. Man teile sich am besten mit mehreren Personen einen Minibus, dessen Fahrer eine Rundtour zu den interessantesten Stellen anbieten. Am Morgen bin ich rechtzeitig am Hafen und will mir noch Geld am Automaten ziehen, um Überfahrt und Minibus bezahlen zu können. Natürlich funktioniert der Automat am Hafen nicht und es bleibt keine Zeit mehr, bis zur Abfahrt der Fähre noch in die Stadt zu laufen. Meine aktuellen Finanzen ermöglichen die Überfahrt, aber die Notwendigkeit, sich den Minibus und dessen Kosten zu teilen ist dann doch gegeben. Ich spreche einen jungen Mann an, den ich schon ein paarmal in der Marina gesehen habe. So lerne ich Andrea, Josh und später Alini kennen, die ebenfalls heute übersetzen und Santo Antao besichtigen wollen. Im Kanal ist es wieder windig und wellig und sogar die große Fähre schaukelt nicht unerheblich. Die Besatzung verteilt vorsorglich Kotztüten, die auch vereinzelt benutzt werden. Wir fahren vorbei an der jetzt gut sichtbaren Ilha dos Passaros.

Fels mit Nichtleuchtturm

Dann landen wir in Santo Antao, wo bereits eine kleine Armada von Minibussen auf die Touristen wartet. Obwohl ich Sorge habe, am Ende keinen mehr zu erwischen und sich mit einer Hafenbesichtigung zufrieden geben zu müssen, beschließen wir, erstmal einen Kaffee zu trinken und abzuwarten bis der allgemeine Trubel sich gelegt hat. Die Rechnung geht tatsächlich auf, am Ende erhalten wir noch ein Gefährt und der Preis scheint sogar etwas gesunken zu sein. Wir bilden eine italienisch-holländisch-brasilianisch-deutsche Besatzung. Der Norditaliener Andrea und Dutchman Josh kommen wie ich aus der Marina, sie wollen mit einem 46Fuß Segelboot und dessen Eignern über den Atlantik nach Suriname. Alini ist eine brasilianische Journalistin, die gerne alleine Reisen unternimmt. Auf Englisch können wir uns alle ganz gut verständigen. Die Fahrt geht auf holperigen Kopfsteinpflasterstraßen schnell bergauf. Auch hier gilt das La Gomera-Prinzip, je höher desto grüner. Darüberhinaus haben wir haben Glück, es ist ein sonniger fast wolkenloser Tag mit freier Sicht. Wir fahren an einem anderen Minibus vorbei, der anscheinend an einer aussichtsreichen Stelle angehalten hat, damit fotografiert werden kann. Er bringe uns an eine bessere Stelle versichert uns der Fahrer, was die Brasilianerin Alini glücklicherweise gut übersetzen kann. Nach knapp zehn Minuten hält er an einer ummauerten Aussichtsplattform und der Anblick hier ist wirklich wow, breathtaking. Fast senkrecht fällt die grün bewachsene Steilwand in die Tiefe und bildet einen riesigen Krater, hinter dessen gegenüberliegenden Rändern der Atlantik blau schimmert.

kann man gar nicht fotografieren

Zwecklos, das zu fotografieren, meint Josh, kein Fotoapparat kann diesen Eindruck einfangen. Trotzdem tun wir es, jede Erinnerung wird einmal verblassen und Hilfe brauchen. Mehrmals halten wir an ähnlich überwältigenden Aussichtsstellen. Wir kommen an kleinen Gehöften vorbei, in denen festgebundene Ziegen stehen und schwer beladene Esel. In unwegsamem Gelände immer noch die beste Transportmöglichkeit, obwohl die Esel möglicherweise anderer Ansicht sind. Ein Besitzer hat gerade sichtlich Mühe, sein Tier zum Fortbewegen zu motivieren. Einmal muß der Fahrer um mehrere Kühe herumkurven, die mitten auf der Straße stehen und dem Automobil keinerlei Aufmerksamkeit schenken. Am frühen Nachmittag sind wir wieder unten an der Küste, erreichen einen kleinen Ort, in dem es zwei Restaurants gibt. Einige andere Minibusse sind schon vor uns angekommen, aber in einem Restaurant finden wir noch Platz und essen hervorragend zubereiteten Fisch. Irgendwie passt heute alles. Die Rückfahrt entlang der Küste ist dann nicht mehr ganz so spektakulär, so daß Josh sie später sogar als boring bezeichnet, aber er hat dabei sicher fünf Minuten länger gedöst als ich. Wir beschließen uns abends in der Floating Bar in der Marina nochmal auf ein Bier zu treffen. Dort stoßen dann auch noch die Eigner von Andrea und Joshs Boot dazu, Lena und Marcel, ein kasachstanisch-holländisches Paar. Sie laden uns spontan zum Essen auf ihr Boot ein. Lena bereitet leckere Chicken Tikka Masalla, der heutige Tag entwickelt sich zum kulinarischen Höhepunkt meiner Reise. Später, als etwas mehr Wein geflossen ist und die Gespräche persönlicher werden, bittet Lena jeden von uns, ein kurzes persönliches Fazit des ablaufenden Jahres zu ziehen. Als die Reihe an Alini kommt, zögert diese kurz, ehe sie sagt, 2018 sei eines der schlimmsten Jahre ihres Lebens gewesen. Die politische Entwicklung in ihrem Land habe sie zutiefst schockiert und deprimiert. Sie berichtet von dem sich verändernden gesellschaftlichen Klima und erzählt von zerbrechenden Freundschaften. Für einen kurzen Moment ist es still und man hört nur leise das Wasser an der Bordwand glucksen. Wir haben gut gegessen und sitzen friedlich in einem großen schönen Boot, aber die Welt dreht sich weiter.

Parties
Weihnachten ist in Mindelo ein riesiges Straßenfest, das am Abend des 25. Dezembers stattfindet. Am 24. laufe ich abends durch die Straßen, aber es scheint ein ganz normaler Arbeitstag zu sein, fast alle Geschäfte haben bis acht Uhr geöffnet. In den Straßen blinkt die Weihnachtsdekoration, sonst ist nichts los.
Am 25. aber klingt seit dem frühen Abend Musik, Lachen und Kindergeschrei vom Ufer. Schräg gegenüber dem Steg zur Marina ist ein großer Platz, auf dem häufig Kinder spielen. Heute abend wuseln unzählige Kinder umher, zeigen sich ihre Geschenke und spielen damit. Es gibt Stände mit Süßigkeiten, eine Hüpfburg, der Stand mit Zuckerwatte ist regelrecht belagert. Dazwischen Erwachsene mit den ganz kleinen oder schon müden Kindern auf dem Arm. Es wird gelacht, geschwatzt, Fotos gemacht. Die Frauen und Kinder sind sorgfältigst frisiert und gekleidet, die Männer bleiben bei ihrem legeren Outfit.

Lebhafte Nacht, keiner schläft

 

Die vielen Süßigkeiten regen mich an und ich stelle mich in die Schlange vor einer Eisbar. Ich lese zwar ein Schild mit der Aufschrift prepagamento und caixa, aber das dringt offensichtlich nicht bis in verarbeitende Gehirnregionen. Kurz bevor ich dran bin, macht mich ein Kellner, dem offenbar aufgefallen ist, daß ich keine Quittung in den Händen halte, darauf aufmerksam, daß ich erst an der Kasse bezahlen müsse. Sowas Blödes, aber die Schlange dort ist wesentlich kürzer und als ich zurückkehre und mich wieder hinten anstellen will, winkt mich die junge Frau, die hinter mit stand, an meinen alten Platz. Da ist sie also die sprichwörtliche Freundlichkeit der Kapverdianer, die ich bei den Damen im Hafenbüro und der Floating Bar manchmal etwas vermisse. Ich bedanke mich herzlich und halte kurze Zeit später ein sehr leckeres Eis in den Händen.
An einer Straßenpromenade weiter in der Innenstadt steht eine kleine Bühne auf der ein gemischter Chor Weihnachtslieder zu Playback-Orchestermusik singt. Als ich dazukomme ist er gerade durch einen Kinderchor  verstärkt. Sie singen ein fröhliches rhythmisches Lied und die Kinder scheinen ein Riesenspaß zu haben. Ein Betrunkener torkelt vor der Bühne herum, aber niemand schenkt ihm Aufmerksamkeit.

Etwas weiter die Straße hinunter zeigen mehrere junge Männer und Frauen Akrobatik, wobei sie Kinder ermuntern, zu ihnen auf die Schultern oder Hände zu steigen und sie dann abgesichert hoch heben, was diese stolz und glücklich genießen. Insgesamt herrscht eine friedliche, ausgelassene Stimmung.
Christbäume sieht man nur vereinzelt und dann aus glänzendem Plastik. Eine Nordmanntanne ist hier mindestens so exotisch wie in Deutschland eine Palme.
Für Sylvester hat ein junges französisches Paar eine Party in der Floating Bar organisiert. Jedes Boot steuert etwas zum Essen und Trinken bei, so kommt ein stattliches Buffet zusammen.

quelle kind of barca hast du?

Wieder sind wir ein buntes internationales Gemisch , es überwiegen französische und holländische Laute, nur Andrea muß feststellen, daß er offenbar der einzige Italiener hier ist. Ich lerne zwei junge deutsche Seglerpärchen kennen, die jeweils sogar mit 30Fuß Booten erst nach Senegal und dann über den Atlantik wollen. Ich bin also nicht der einzige, der so blöd ist, das mit einem kleinen Boot zu unternehmen.
Um zwölf leuchtet über der Stadt ein großes organisiertes Feuerwerk, private Böller und Raketen sind nicht wahrzunehmen. Im Nachhinein fällt mir auf, daß auch nirgendwo in der Stadt solche Artikel zum Verkauf standen. Auf der Hauptstraße staut sich eine riesige Menschenmenge vor einer großen Bühne auf der eine Band mit wechselnden Sängern spielt. Es ist eine Mischung aus Rock, Reggae und Techno. Etliche Lieder scheinen wohlbekannt zu sein, denn sie werden mit lautem Kreischen, Hüpfen und Mitsingen begrüßt. Die Stimmung ist wieder ausgelassen und friedlich, es patroulliert allerdings auch viel Polizei. Gegen zwei Uhr torkele ich zur Marina zurück, die Party dauert jedoch die ganze Nacht, als ich im Morgengrauen kurz wach werde, wummert immer noch die Musik.

Pläne

Nachdem ich ein erneutes Motorproblem (Lichtmaschine, alternativ Alternator) habe beheben lassen, steht eigentlich kaum etwas einer Weiterfahrt über den Atlantik entgegen. Zumal seglerisch auch kein Weg zurück führt, man könnte hoch am Wind mindestens drei Wochen zu den Azoren, aber da ist der Weg Richtung Karibik wesentlich gemütlicher. Ich rechne auch mit mindestens zwanzig Tagen, vielleicht etwas weniger. Hier bin ich jetzt zwei Wochen und die Zeit ist mir lang erschienen, obwohl nie langweilig. Wie lang müssen dann die drei Wochen Überfahrt sein? Aber auf dem Wasser wird die Zeit anders vergehen, da bin ich mir ziemlich sicher. Also ist der nächste Beitrag hoffentlich von der anderen Seite des Mondes, wie Ralf es mal ausgedrückt hat. Westward ho!

2 Kommentare

  • Dieter Nake says:

    Lieber Hartmut,
    besten Dank für deinen wunderbaren Bericht. Wir wünschen dir eine gelingende Überfahrt und freuen uns, wenn du davon schreiben wirst.
    Übrigens wird in den nächsten Tagen eine chinesische Raumsonde auf der anderen Seite des Mondes landen.
    Liebe Grüße senden dir
    Gisela und Dieter

  • Anko Ahlert says:

    Lieber Hartmut,
    alles Gute für das neue Jahr und viel Wind in den Segeln wünscht dem alten Seebär die alte Landratte Anko. 🙂
    Mit viel Freude und Begeisterung habe ich Deinen Bericht gelesen und musste an einigen Stellen herzhaft lachen, weil ich auch einige dieser Situationen auf Ämtern im Ausland erlebt habe. Auf Mauritius zum Beispiel ist die Amtssprache zwar Englisch aber es spricht dort keiner Englisch. Allenfalls Französisch mit den unterschiedlichsten Dialekten, wie z.B. Afrikanisch, Indisch, arabisch. Oder kreolisch.
    In jedem Falle verstehst du nur Bahnhof.
    Du hast ein paar schöne Tage auf den Kapverden verbringen können und ich war in der Zwischenzeit an der dänischen Grenze an der Ostsee auch Meeresluft schnuppern. Als ich die vielen schönen Segelboote im Hafen am Kai schwappern hörte und ich den leicht fischigen Geruch, vermischt mit frischer Ostsee-Luft in der Nase hatte, wäre ich am liebsten auch gleich losgesegelt.
    Aber leider blieb ich an Land und schaute den herausfahrenden Booten wie der kleine Robinson Cruso hinterher. Du hingegen wirst ja nun recht bald zur großen Atlantiküberquerung die Segel setzen und einige Zeit unterwegs sein.
    Auf dieser Reise wünsche ich Dir, das alles gelingen möge, du immer guten Wind hast, keine Stürme, keine Flauten, keine großen Öltanker, die dir im Wege sind und das du wohlbehalten an deinem Ziel ankommen mögest.
    Viel Spaß, viel Erfolg und immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel wünscht dir von ganzem Herzen die olle Landratte Anko. 🙂
    Grüße auch an Nica.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.